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Entsteht Migräne durch Magnesiummangel?

Antwort:

"In den Hirnrindenzellen, in Blut, Speichel und Nervenwasser von Migränikern ist Magnesium reduziert;  in Laborversuchen wurden außerdem unter Magnesiummangel Phänomene beobachtet, die im Migräneanfall eine Rolle spielen wie Gefäßverengung, die sogenannte corticale spreading depression (mögliches Äquivalent der Migräneaura) oder vermehrte Serotoninfreisetzung aus Blutplättchen. Welchen Stellenwert diese Beobachtungen haben und ob sie einen erfolgversprechenden Ansatz für die Therapie mit Magnesiumpräparaten darstellen ist nicht geklärt."

Dr. med. A. Peikert, Bremen

Literatur:
Swanson DR. Migraine and magnesium: eleven neglected connections. Persp Biol Med 1988;31 (4) 526-57
Welch KMA, Dándrea G, Tepley N, Barkley G, Raamadan NM. The concept of migraine as a state of central neuronal hyperexcitability. Neurol Clin 1990; 8 (4):817-28

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